Träume und Schlaf

Um genügend Energie für den Tag aufbringen zu können benötigen wir einen wohltuenden Schlaf. Mir gelingt das selten. Ich kann zwar stundenlang schlafen, aber oft bin ich immer noch nicht ausreichend ausgeruht. Das liegt an vielen Faktoren, zum einen Träume ich meist schlecht und meine Gedanken sind immer viel zu laut und ich habe beim zu Bett gehen meist eine Menge unerledigter Aufgaben. Allerdings habe ich mir mit der Zeit einige Strategien zusammen gelegt die mir dabei helfen sollen einen angenehmen schlaf zu haben.

1. Alpträume– schlechte Träume sind meist anstrengend und auch beim Aufwachen noch mit Emotionen behaftet. Mal einen Alptraum zu haben ist nicht verwerflich. Aber was solltest du tuen, wenn du das Gefühl hast in Dauerschleife schlecht zu träumen?
Zunächst einmal ist es sehr hilfreich sich mit den möglichen Ursachen auseinanderzusetzen. Medien, ständige Streits oder tägliche unangenehme Situationen? Was es auch ist, es spielt für mich jetzt erst mal keine Rolle. Ich versuche dir zunächst Tipps zu geben, die zur Lösung des Problems beitragen könnten. Ursachenbewältigung gehört vermutlich zu einem extra Punkt, da dieses Thema viel komplexer ist.
Mir hilft es, wenn ich zum Einschlafen ein Hörbuch einschalte. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, um welche Geschichte es sich handelt, aber eine angenehme, vorlesende Stimme kann den Einschlafprozess beschleunigen und die Träume positiv beeinflussen. Ein paar Hörbücher gibt es kostenlos auf Youtube zum Abspielen. Bei YouTube hat man auch die Möglichkeit einen Sleeptimer einzustellen, damit das Hörbuch nicht die ganze Nacht läuft. Zudem gibt es viele verschiedene Apps, die Hörbücher anbieten z. B Audible. Wenn du an Hörspielen gefallen findest, macht es Sinn, sich einen einfachen CD-Player zuzulegen. Diese gibt es schon für kleines Geld und am kostengünstigsten erhält man Hörbücher in einer naheliegenden Stadtbibliothek. Ich selbst nutze das Hörbuch- Angebot von YouTube und Spotify und leihe auch oft welche aus.

2. Schlaflos– auch ohne Alpträume kann es manchmal dazu kommen, dass man einfach nicht einschlafen kann. Gerade Gedanken können einen meistens effektiv davon abhalten. Deshalb solltest du dir einen Block neben das Bett legen, denn oft sind es dieselben Gedanken oder besonders hartnäckige Fragestellungen. Du kannst sie vor dem schlafen einfach stichwortartig auflisten und neben das Bett legen, ganz nach dem Sprichwort „Aus den Augen- aus dem Sinn.“

3. Unausgeruht-du schläfst 12 Stunden und bist immer noch müde? Tja, willkommen im Club. Einerseits mag es an der wissenschaftlich belegten Theorie hängen, dass mehr als 8 Stunden Schlaf ungesund sind. Aber es liegt auch an anderen Faktoren meiner Meinung nach. Ein aufgeräumtes, ordentlich vorzufindendes Bett erzeugt Wohlbefinden. Kuschelige und warme Decken erzeugen Geborgenheit. Außerdem ist eine angenehme Temperatur wichtig und das, was du zuletzt siehst, bevor du schlafen gehst. Das mag komisch klingen, aber wenn dein Zimmer chaotisch aussieht erschwert das den Einschlaf- und Durchschlafprozess und dann wären wir wieder bei den unerfüllten Aufgaben.

Zusammenfassung und weitere Tipps

1. Räume dein Zimmer vor dem Einschlafen auf.
2. Halte dein Bett immer sauber, ordentlich und gemütlich.
3. Höre leise Musik oder ein Hörbuch zum Einschlafen, vergiss aber nicht einen sleeptimer einzuschalten.
4. Traumfänger sind eine schöne Sache, es schadet nicht einen zu besitzen und wenn man nicht daran glaubt ist es eine ebenso gute Dekoration.
5. Kirschkernkissen können eine entspannende Wirkung haben. Lege dir eins ins Bett oder auf den Bauch.
6. Schreibe deine Gedanken und Fragen vor dem zu Bett gehen stichwortartig auf, – aus den Augen aus dem Sinn.

Du hast noch mehr Tipps oder Anregungen? – Dann schreib sie mir gern und ich befasse mich damit und bis dahin wünsche ich dir süße Träume und einen guten Schlaf.

Träume-eine Reise in unsere innere Wirklichkeit

Stefan Klein

Alles, was wir heute über Träume wissen, und was sie tatsächlich über uns erzählen …